Raffaella Patrizia Rossi

Voller Abwechslung und Neugierde

(06.02.2024)

„Mein Vater stammt aus Sizilien“, erzählt Raffaella Patrizia Rossi, die ihre italienischen Wurzeln schon im Namen trägt. „Er hat am Brenner als Polizist gearbeitet und dort meine Mutter kennengelernt.“ Doch nicht nur deshalb hat sie eine besondere Beziehung zu unserem südlichen Nachbarland, das sich ein bisschen wie ein roter Faden durch ihr Leben zieht. „Denn auch mein Mann ist Italiener. Den habe ich aber nicht dort, sondern in München am Oktoberfest kennengelernt“, lacht sie.

Neugierig auf die Welt

Es muss aber nicht immer Italien sein. Rossi liebt es zu reisen. Dabei bevorzugt sie Kurztrips, egal ob nach New York, Paris, Madrid, Oslo oder Wien. „Ich bin nicht der Typ, der lang am Strand liegt und Berggehen ist auch nicht meins. Ich schau mir gerne Städte an, sauge andere Kulturen auf und koste, was die Leute dort essen“, schwärmt sie. Zusammen mit ihrem Mann, ihren zwei Töchtern und einem Hund lebt Rossi mittlerweile in Völs. Dass sie neugierig ist und gern Neues ausprobiert, merkt man auch an ihrem beruflichen Werdegang. Mit 16 Jahren absolvierte sie eine Lehre als Bandagistin, heute Orthopädietechnikerin genannt, in einem Sanitätshaus in Innsbruck. „In diesem Beruf habe ich neun Jahre lang gerne gearbeitet. Doch mit Mitte 20 war es Zeit für einen Wechsel.“ Nach der Ausbildung zur Rezeptionistin war sie bis zur Mutterkarenz in einer Ambulanz an der Klinik Innsbruck angestellt. Gleichzeitig ließ sie sich zur Ordinationsgehilfin ausbilden.

Menschen und Abwechslung

Weil nach der Karenz an der Klinik keine Teilzeitstelle vorhanden war, kam Raffaella Rossi schließlich an die Universität Innsbruck, wo sie seit zehn Jahren tätig ist. Was alle ihre Jobs gemeinsam haben, ist die Arbeit mit Menschen. „Mit Leuten zu tun zu haben, ist mein Lebenselixier“, beschreibt Rossi es treffend. Es sei ein gutes Gefühl, wenn junge Studierende und Professor:innen auf ihre Expertise und Hilfe zurückgreifen. Sie will sich auch nicht nur auf ihr eigenes Aufgabengebiet konzentrieren, schließlich kann man im Austausch mit Kolleg:innen immer Energie aufnehmen. Von diesen wird sie oft als „Hansdampf in allen Gassen“ bezeichnet. Sie ist zuständig für den Student-Info-Point, die UNO Summer School, organisiert Exkursionen und Administratives. „Ich könnte mir nicht vorstellen, den ganzen Tag vor dem Bildschirm zu sitzen und starr Sachen abzuarbeiten. Ich liebe die Abwechslung, bin generell ein Mensch, der gern überall ein bisschen reinschmeckt.“

Energie tanken

Das macht Rossi auch in der Musik. Konzertbesuche sind ein Hobby von ihr – egal ob im In- oder Ausland. „Mit meinen zwei Töchtern war ich in letzter Zeit eher bei Auftritten modernerer Bands, aber ich bin da offen. Hauptsache es ist eine positive Erfahrung und ein lässiger Abend“, erzählt sie begeistert. Dort kann sie Energie tanken und einen Ausgleich finden. Den verschafft ihr übrigens auch ihre englische Bulldogge. „Kira ist allerdings eine gemütliche Hündin. Wenn ich eine Stunde mit ihr spazieren gehe, ist es mit der Lust bei ihr oft schon vorbei“, schmunzelt Raffaella Rossi.

(Autor: Sebastian Gantschnig)

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Steckbrief

Porträt von Raffaella Rossi

Name

Raffaella Patrizia Rossi

Funktion

Assistenz im Büro der Leitung der Fakultäten Servicestelle

An der Uni seit

2013

Wohnort

Völs

Herkunft

Innsbruck

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